Atelier für Transkriptionen
Erinnere dich der Vergessenen - eine Welt geht dir auf.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), österreichische Erzählerin
Die Kurrentschrift entwickelte sich aus der Bastarda. Die deutsche Kurrentschrift – kurz Kurrent genannt – war vom 16. bis Mitte des 20. Jahrhunderts die gewöhnlich verwendete Schreibschrift im deutschen Sprachraum. Gelegentlich wird sie auch als „deutsche Schreibschrift“ oder „deutsche Schrift“ bezeichnet.
Die Sütterlinschrift – kurz Sütterlin genannt – wurde 1911 von Ludwig Sütterlin (geb.1865 in Lahr/Schwarzwald, gestorben 1917 in Berlin) entwickelt.Den Auftrag hierzu erteilte das preußische Kultur- und Sozialministerium.
Diese Schrift war ab 1915 die Ausgangsschrift zum Erlernen der Schreibschrift in der Schule. Ab 1935 stand die Sütterlinschrift auf dem Lehrplan und wurde bis zum Verbot der gebrochenen Schriften 1941 in den Schulen verwendet.
Als Ausgangsschrift wurde ab 1942 in den Schulen die Deutsche Normalschrift eingeführt. Ab 1953 wurde diese von der Lateinischen Ausgangsschrift abgelöst.
✓ Abschriften und Verträge
✓ Wehrpässe, Kennkarten, Soldbücher
✓ Feldpost, Militärpässe - 1. und 2. Weltkrieg
✓ Gerichtsakten
✓Wissenschaftliche Briefe von Forschern
✓ Adjukations- und Recognitionsscheine
✓ Deutschhefte, Sprachhefte
✓ Zeugnisse (Schule, Arbeit)
✓ Familienstammbücher
✓ Geburtsurkunden / Geburtsscheine
✓ Heiratsurkunden / Trauscheine
✓ Kaufverträge, z. B. von Häusern und Grundstücken
✓ Kochbücher und Rezepte
✓ Lehngeldablösungen
✓ Liedtexte
✓ Lohnbücher
✓ Poesiealben
✓ Tauf- und Konfirmationsurkunden, Taufregister
✓ Kirchenaustrittsbescheinigungen
✓ Totenscheine und Sterbeurkunden
✓ Vermögensverzeichnisse von Gemeinden
✓ Steuerkataster und Versicherungsscheine
Sandra Baecke
Haydnstraße 25
76307 Karlsbad